Intensiv- und Diagnosegruppe


Lage

Die Intensivgruppe liegt direkt am Waldrand in einem Dorf mit ca. 850 Einwohnern. Der Hauptort der Gemeinde Kalletal Hohenhausen ist  in ca. 5 Min. zu erreichen.

In Hohenhausen und Umgebung befinden sich sowohl verschiedene Kindergärten bzw. Kindertageseinrichtungen als auch ein Schulzentrum mit Grund- und Gemeinschaftsschule.

 

Angebot 

Intensivgruppe gemäß §§ 27/34 SGB VIII mit sozialpädagogischer und psychologischer Diagnostik, sowie der, gemeinsamen mit dem LWL erarbeitenden, Rückführungskonzeption nach max. 18 Monaten.

Siehe unter Angebot "Rückkehr als Option".

 

Zielgruppe

Aufgenommen werden i.d.R. Kinder im Alter bis zu 10 Jahren, die in Folge einer persönlichen, sozialen oder gesellschaftlichen Problematik in ihrer Herkunftsfamilie der Hilfe bedürfen und 


  • Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten erkennen lassen,   wie z.B.:                                                                               - komplexe Störungen des Sozialverhaltens,

        - Störungen der emotionalen Entwicklung im Sinne von Angst   

          und Selbstwertstörungen, besonderer emotional-affektiver

          Labilität und depressiver Verstimmungen,

        - psychosomatische Störungen wie Einnässen und Einkoten,  

          sowie

        - Essstörung wie Magersucht, Ess-Brechsucht und starkes  

          Übergewicht,

        - Hyperaktivität,

        - Störungen der Sexualität im Sinne von sprachlichen  

          und Äußerungen, wie dem häufigen benutzen von

          Fäkalbegriffen von triebhaften Auffälligkeiten wie

          dem altersunangemessenen Nachspielen sexueller Praktiken,

        -  Kinder mit Behinderungen (und deren Familien) 

 

deren 


  • Lebensperspektive geplant oder geklärt werden muss:

         - Rückführung in die Herkunftsfamilie,

         - Vermittlung in eine Heimeinrichtung, eine Pflegefamilie, eine  

           andere Jugendhilfemaßnahme oder Verbleib in der  

           Intensivgruppe

 

Aufnahmeausschluss

  • massive Eigen- und Fremdgefährdung
  • Kinder mit gravierender geistiger Behinderung. Je nach Gruppenzusammensetzung können sich in Bezug auf Auffälligkeiten Grenzen der Aufnahmemöglichkeit ergeben. Dies ist im Einzelfall zu prüfen.


Zielsetzung  

  • Schutz der Kinder
  • Sicherstellung einer umfassenden materiellen Versorgung

  • Abklärung des Allgemeinzustandes und Sicherstellung der medizinischen Versorgung

  • Feststellung des Entwicklungsstandes (motorisch, kognitiv)

  • Psychologische Diagnostik (Diagnoseauftrag)

  • Erfassung sozialer und emotionaler Aspekte und Kompetenzen

  • Perspektivklärung

  • Beteiligung relevanter Systeme an jeder Stelle im Prozess

  • kennenlernen und einüben von Verhaltensstrategien zur familialen Integration

                                   

Belegung

Bis zu 7 Plätze, Jungen und Mädchen

 

Regelleistungen

Die Grundleistungen setzen sich zusammen aus:

  • Betreuung über Tag und Nacht
  • Evaluation der Fähigkeiten, Neigungen und Stärken des Kindes
  • Versorgung, Betreuung und Begleitung der Kinder
  • Berichtswesen: Aussagekräftige Tischvorlagen mit Perspektivempfehlung

 

Sonderleistungen

  • schulische Integrationshilfe
  • gesonderte sozialpädagogische Abklärungsaufträge oder Diagnosen das Familiensystem betreffend
  • psychologische Gutachten (in Kooperation mit der Beratungsstelle Schieder)
  • sozialpädagogische Diagnostik mit Empfehlung einer zukünftigen, sinnvollen, Lebensperspektive bezogen auf das Kind
  • Eltern-/Familienarbeit
  • kunsttherapeutische Diagnostik
  • Fahrdienste

Sonderleistungen werden nur nach Absprache mit den Kostenträgern durchgeführt.

 

Personalführung

  • zweiwöchentliche Dienstberatungen mit Bereichsleitung
  • kollegiale Fallberatung
  • Inanspruchnahme interner und externer Fortbildungsmaßnahmen
  • jährliche Mitarbeitergespräche
  • 1x monatlich Supervision (extern)

 

Aufnahmeanfragen

Über die Bereichsleitung (Christiane Miserre) oder die Einrichtungsleitung (Thorsten Leising).